Teil 2: Unsere Namibia Selbstfahrer Route für 21 Tage – alle Highlights im Überblick

von Violetta

UNSERE NAMIBIA SELBSTFAHRER ROUTE

alle Highlights im Überblick

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ES GEHT IN DEN NORDEN!

Nachdem wir 10 Tage lang den Süden Namibias mit all seinen Highlights und Sehenswürdigkeiten erkundet haben, war nun der tropische Norden an der Reihe.

Wir waren total gespannt auf den Kontrast zum Süden und vor allem fieberten wir den vielen Tieren entgegen, die wir auf diesem Trip (hoffentlich) zu Gesicht bekommen.

Unsere Namibia Selbstfahrer Route legten wir so, dass wir zwischen der Süd- und Nordroute zwei Wochen Pause zum Arbeiten einlegten. Wer ausschließlich zum Reisen nach Namibia kommt, kann von Walvis Bay direkt zum Okonjima Nature Reserve durchfahren und den Zwischenstopp in Windhoek auslassen.

Hinweis: Der besseren Übersicht halber haben wir diesen Beitrag zur Namibia Selbstfahrer Route in zwei Parts geteilt. In diesem Beitrag findest du alle Infos und Highlights zur Nordnamibia Route. Klicke hier, um zur Südroute zu gelangen.

Unsere Namibia Selbstfahrer Route für 21 Tage

Namibia Reiseroute für 21 Tage

Empfohlene Dauer für Okonjima:
2-3 Nächte

.

8. STOPP - OKONJIMA NATURE RESERVE

Walvis Bay → Windhoek = ca. 400km – 4:00h
Windhoek → Okonjima Nature Reserve = ca. 220km – 2:30h

Die Fahrt von Windhoek zum Okonjima Nature Reserve war eine vergleichsweise kurze. Wir hatten uns die Route im Norden etwas entspannter gelegt, nachdem wir im Süden zu oft sehr lange Strecken zurücklegen mussten.

Im Okonjima Nature Reserve angekommen, passierten wir zunächst einige Tore, die alle von Personal bewacht wurden. Nicht lange und wir bemerkten die erste Giraffe, die genüsslich an den Blättern eines Strauchs knabberte. Wenig später war es sogar eine ganze Herde Giraffen, die miteinander spielten und sich von uns keineswegs gestört fühlten. Während der Fahrt zur Rezeption entdeckten wir außerdem eine Handvoll Zebras, eine Wildschwein Familie, die den Weg überquerte, Kudus, Springböcke und viele andere Tiere!

Noch keine Stunde im Nature Reserve verbracht, waren wir schon völlig angetan von der Fülle an Tieren, die hier scheinbar zuhause sind.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
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An der Rezeption wurden wir mit Getränken begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Der Aufenthaltsraum war super gemütlich, in einem modernen afrikanischen Stil eingerichtet.

Das Beste an diesem Aufenthaltsraum: Es gab eine Terrasse, von der man direkte Sicht auf ein Wasserloch hatte. Wir hatten super Glück, weil sich bei unserer Ankunft etwa 11 Giraffen dort tummelten. Was gibt es besseres, als bei einem kühlen Getränk wilde Tiere zu beobachten?

Namibia Selbstfahrer Route

Wofür Okonjima eigentlich bekannt ist, sind nicht die Giraffen oder Zebras, sondern die Leoparden und die Geparde, die hier in einem geschützten Gebiet ein neues zuhause bekommen haben.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu unschönen Aufeinandertreffen von Leoparden und Bauern. Weil sich die Tiere an den Herden der Bauern bedient haben, wurden diese getötet und der Leoparden Bestand verringerte sich stetig. Die Organisation versucht seit Jahren diesen Konflikt zu schlichten und ein friedvolles miteinander zu fördern – sodass beide Seiten koexistieren können.

Voller Vorfreude buchten wir am nächsten Tag also das besagte Leopard Tracking. Alle Leoparden in diesem Gebiet tragen ein Halsband mit Sender, um ihre Aktivitäten verfolgen zu können. Allerdings lässt sich ihr Aufenthaltsort nur sehr grob bestimmen, weshalb nicht garantiert ist, Leoparden am Ende auch wirklich zu Gesicht zu bekommen. Der Guide sprach von einer 50-70%igen Chance.

Namibia Selbstfahrer Route
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Pünktlich um 6:00 Uhr holte uns der Guide direkt vom Campingplatz ab. Wir sammelten alle anderen Gäste ein und nach einer Tasse Kaffee startete das Tracking. Das Gebiet der Leoparden ist riesig und alleine darf man es nicht betreten.

Nach etwa 20 Minuten empfangen wir ein erstes Signal – mit dem Jeep folgen wir der Spur. Alle waren aufgeregt und beobachteten gespannt den Guide. Doch irgendwann war das Signal wieder weg. Wir schlugen eine andere Richtung ein, fuhren an anderen Tieren, wie Kudus, Springböcken und Warzenschweinen vorbei. Signal? Fehlanzeige!

Nach knapp 2 Stunden und schwindender Hoffnung schien der Guide einer heißen Spur zu folgen. Alle schauten aufmerksam umher, niemand sagte ein Wort. Und dann endlich!! Der völlig entkräftete Leopard, der vorher vermutlich ordentlich Strecke gemacht hatte, verschnaufte direkt wenige Meter vor uns. Begeisterung und Glücksgefühle machten sich breit – was für ein majestätisches Tier!

Das Aufspüren und die Unsicherheit, ob man das Tier überhaupt zu Gesicht bekommt, war auf jeden Fall ein Nervenkitzel. Mit den Einnahmen der Touren wird das ganze Projekt finanziert, weshalb Besucher hier eine äußerst wichtige Rolle für die Instandhaltung und Entwicklung des Projekts spielen.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route

Neben der Leoparden Tour entschieden wir uns am nächsten Morgen noch für einen Besuch bei AfriCat. Ursprünglich wurden Leoparde und Geparde gemeinsam in einem Gebiet ausgesetzt. Der Konkurrenzkampf führte jedoch dazu, dass sich die Zahl der Geparde stark reduzierte. Der Leopard setzte sich ganz klar gegen den Geparden durch. Deshalb wurden die Geparde in ein separates Gebiet verfrachtet. Allerdings ist dieses Gebiet deutlich kleiner und die Tiere müssen gefüttert werden, da selbst jagen nicht möglich ist.

Mit den Einnahmen der Touristen möchte die Organisation das Gebiet vergrößern und auf diese Weise mehr Lebensraum für die Tiere schaffen. Wir haben mehrere Geparde auf einem Haufen gesehen, schlafend im Schatten eines Baumes. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt, dementsprechend dünn und sportlich gebaut ist sein Körper.

Die Leoparden Tour am Tag zuvor hatte uns jedoch besser gefallen. Die Tatsache, dass man es mit einem wirklich wilden Tier zu tun hatte, welches man erstmal aufspüren musste, war insgesamt einfach aufregender. Trotzdem können wir beide Touren empfehlen – wo kommt man sonst Geparden so nahe?

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route

Weil wir die Tour an Weihnachten machten, fuhr der Guide mit uns zur Feier des Tages noch zur Löwenfütterung. Dort beobachteten wir sicher aus einem kleinen Häuschen, wie die Löwen über ein Stück Zebra herfielen. Auch diese zwei Löwen haben dank AfriCat ein neues zuhause bekommen, nachdem ihre Mutter von einem Bauern getötet wurde.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route

Aktivitäten im Okonjima Nature Reserve

Okonjima

  • Leopard Activity
  • Game Drive
  • AfriCat Carnivore Care & Info Centre
  • Off the Beaten Track

Empfohlene Dauer für Waterberg:
1-2 Nächte

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9. STOPP: WATERBERG

Okonjima Nature Reserve → Waterberg = ca. 150km – 2:00h

Nach drei Tagen verließen wir das Okonjima Nature Reserve und machten uns auf nach Waterberg. Wir wussten wenig über den Tafelberg und waren umso gespannter was uns erwarten würde. Die 200 Meter hohe Erhebung konnten wir schon von weitem erkennen. Insgesamt ist das Gebiet etwa 50 km lang und bis zu 16 km breit. Er stellt einen totalen Kontrast da, denn alles blüht und ist viel grüner, als die Umgebung. Verantwortlich dafür sind die Wolken, die hier hängenbleiben und sich abregnen.

Namibia Selbstfahrer Route

Auf einer Infografik wurde es so erklärt: Während die obere Schicht des Berges das Regenwasser komplett durchsickern lässt, staut sich das Regenwasser eine Schicht darunter an. Außerdem ist die untere Schicht leicht geneigt, weshalb das Wasser an mehreren Stellen wieder austritt. So ist die Trinkwasserversorgung auch in der Trockenzeit gesichert.

Namibia Selbstfahrer Route

Das Waterberg Gebiet beherbergt außerdem einige Herden von Nashörnern, die hier sicher leben können. Auch heute noch werden Nashörner wegen ihres Horns getötet und auf dem Schwarzmarkt verkauft. Das Horn ist auf dem Schwarzmarkt inzwischen mehr wert als Gold – das muss man sich mal vorstellen!

Mit den Einnahmen aus den Touren und der Unterkünfte können Zäune errichtet und Wachpersonal eingestellt werden, um die Tiere so gut es geht vor Wilderern zu schützen.

Neben der Flora und Fauna ist Waterberg auch historisch sehr bedeutsam. 1904 fand hier die Schlacht zwischen den Herero und den deutschen Truppen statt. Auf dem „History Path“ kannst du genau diesen Weg ablaufen und dir die Plätze anschauen. Aufgestellte Infotafeln geben dir Infos zu den einzelnen Ereignissen.

Es gibt noch weitere Wanderwege, die sehenswert sind. Wir sind den „Fountain Trail“ abgelaufen und haben im „botanischen Garten“ viel über heimische Bäume und Tiere erfahren. Wer das Plateau besteigen möchte, muss eine Tour buchen, denn alleine ist der Aufstieg leider nicht erlaubt.

Namibia Selbstfahrer Route
Waterberg
Waterberg
Waterberg
Namibia Selbstfahrer Route

Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten in Waterberg

Waterberg Wildernes

  • Plateau Hike
  • „Honeymoon“ Sundowner
  • Rhino Drive
  • Rhino Tracking
  • Cultural Tour: Hereroland
  • Nature Trails
  • History Path

Empfohlene Dauer für den Bwabwata Nationalpark:
3 Nächte

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10. STOPP: BWABWATA NATIONALPARK

Waterberg → Grootfontein = ca. 160km – 3:00h
Grootfontein → Rundu = ca. 260km – 3:00h
Rundu → Bwabwata Nationalpark = ca. 215km – 2:30h

Am nächsten Tag hatten wir eine recht lange Strecke vor uns. Unsere Namibia Selbstfahrer Route führte uns von Waterberg zunächst nach Rundu mit Zwischenstopp in Grootfontein. In Grootfontein kann man einen Blick auf den größten je gefundenen Meteoriten der Welt werfen. Er wurde 1920 entdeckt und wiegt etwa 50 Tonnen. Der knapp 3 Meter lange und 1 Meter breite Meteorit besteht hauptsächlich aus Eisen und ist vermutlich vor 80.000 Jahren auf die Erde gestoßen.

Namibia Selbstfahrer Route

Viel Zeit muss man sich hierfür nicht einplanen, denn viel mehr bietet der Ort nicht. Die Stadt Grootfontein fanden wir interessant, haben sie aber nicht weiter erkundet.

Namibia Selbstfahrer Route

Je näher wir uns Rundu näherten, desto mehr Dörfer und Siedlungen erschienen entlang der Straße. Wir waren etwas schockiert, wie arm die Menschen hier noch leben. Obwohl Rundu nach Windhoek die zweitgrößte Stadt Namibias ist, ist sie gleichzeitig auch einer der ärmsten Städte im Land.

Die meisten Häuser bestanden lediglich aus Lehm, Holz und Stroh. Landwirtschaft und Viehzucht schienen für die Menschen hier die einzige Verdienstquelle zu sein. Ständig kreuzten Rinderherden unseren Weg und Ziegen grasten am Straßenrand, weshalb man sehr achtsam fahren musste.

Rundu

Am Campingplatz angekommen bemerkten wir sofort die hohe Luftfeuchtigkeit – und ungewohnt viele Insekten, die um uns herumschwirrten. Unser Campingplatz lag direkt am Okavango Fluss und auf der anderen Seite des Flusses grenzte auch schon Angola. Das Abendessen verschoben wir ins Auto, denn mit den vielen Insekten war es kaum auszuhalten.

Als wir uns ins Zelt legten und den Geräuschen lauschten, war es fast so als würde die Natur ein Orchester geben. So viele unterschiedliche Laute und Geräusche, die zusammen doch irgendwie harmonierten.

Namibia Selbstfahrer Route

Am nächsten Morgen war die extreme Geräuschkulisse verschwunden und eine angenehme Stille setzte ein. Wir stellten uns auf die Erhöhung und schauten auf den Fluss. Es war so friedlich und ruhig, dass wir einfach nur dastanden und die Atmosphäre aufsaugten. Ein guter Start in den Tag!

Namibia Selbstfahrer Route

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Caprivizipfel zum Bwabwata Nationalpark. Auf dem Weg passierten wir zwei „Frischfleisch“ Kontrollstellen. Ein kurzer Blick in den Kühlschrank reichte aus, um weitergewunken zu werden. Die Kontrollen dienen dazu, um der Ausbreitung von Tierkrankheiten entgegenzuwirken.

In der Ortschaft Divundu angekommen verpassten wir die Abfahrt zu unserem Campingplatz und landeten stattdessen bei den Popafällen. Wir hatten bereits davon gelesen und beschlossen, die Sehenswürdigkeit spontan mitzunehmen. Zu den Popafällen gelangt man durch die Tore von „White Sands“. Dort zahlt man eine geringe Gebühr und fährt dann bis zum Parkplatz vor.

Unser Guide, der bereits am Parkplatz auf uns wartete, war ein „Bushman“ aus einem der hier lebenden Stämmen. Er klärte uns über Rituale, Medizin, Rollenverteilungen und über den Glauben innerhalb des Stamms auf. Es waren super viele spannende Informationen, die wir uns alle gar nicht einprägen konnten. Jeden Baum, jede Pflanze und jedes Tier konnte er benennen und uns ihren Nutzen für den Stamm erklären.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route

Er erzählte uns außerdem von seiner Kindheit, die sehr geprägt war von den hier lebenden Tieren, wie Elefanten und Nilpferde – wie er beim Angeln als Kind um sein Leben rennen musste, weil ein Hippo hinter ihm her war. Ziemlich verrückt und für uns Europäer kaum vorstellbar. Er berichtete auch von den Elefanten, die die Felder zerstörten und von der Herausforderung, irgendwie mit diesen Riesen klar zu kommen.

Nach unserer spontanen Rundführung bedankten wir uns beim Guide, gaben ihm ein Trinkgeld und machten uns auf den Weg zu unserem Campingplatz.

Am nächsten Tag wechselten wir nochmal den Campingplatz und waren mit der Entscheidung mehr als zufrieden. Im Ngepi Camp haben wir uns viel wohler gefühlt. Die Campingplätze sind direkt am Fluss gelegen, überall hängen Schilder mit lustigen Sprüchen und es gibt viele Rückzugsmöglichkeiten auf dem Gelände. Es gibt sogar einen kleinen Pool inmitten des Flusses, wo man ungestört von Nilpferden und Krokodilen schwimmen kann.

Campingplätze Namibia
Namibia Selbstfahrer Route

Früh morgens machten wir uns auf zur Mahango Core Area. Der Park ist ein Schutzgebiet im Bwabwata National Park. Neben Zebras, Kudus und Springböcken war definitiv der Elefant am Wasserloch das Highlight unseres Besuchs. Der Riese badete munter im Schlamm, wobei er sich gleichzeitig am nahelegenden Busch bediente.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Elefant

Abends gönnten wir uns eine Bootstour auf dem Okavango Fluss und kamen dabei den Nilpferden sehr nahe. Wir wussten nicht, dass Nilpferde in großen Herden leben (1 Männchen lebt mit bis zu 20 Weibchen zusammen). Am Ufer einer Sandbank erblickten wir dann noch ein Krokodil, der vor Schreck direkt ins Wasser flüchtete. So auf dem Wasser fallen einem auch die vielen Vögel auf, die in Ufernähe ihre Nester erbauen. Die untergehende Sonne versetzte alles in eine besondere Stimmung.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route

Am nächsten Tag wollten wir nachmittags eigentlich noch die Buffalo Core Area besuchen. Bis zu den Büffeln haben wir es leider nicht mehr geschafft, weil wir zu spät dran waren. Wir waren etwa eine Stunde drin, bis uns das Personal wieder rausschickte. Sehr schade, aber dafür erhaschten wir einen Blick auf die kleinen Äffchen, die gemeinsam mit den Springböcken dort leben.

In Divundu und im Bwabwata Nationalpark hat es uns richtig gut gefallen. Schade, dass das unser einziger Stopp im Caprivizipfel war.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Selbstfahrer Route

Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten im Bwabwata Nationalpark

  • Ngepi Camp
    • Sunrise or Sunset Boat Cruise
    • Fishing Boat Hire
    • Guided Nature or Bird Walks
    • Village Excursions
    • Traditional Mokoro Trip
    • Okavango Delta Panhandle Experience
    • Game Drives
    • River Rafting
    • Traditional Dancers & Story Telling
  • Nunda River Lodge
    • Game Drives
    • Boat Cruises
    • Angling Expeditions
    • Traditional Mokoro Canoe Trip
    • Birding
    • Nature Walk
    • Cultural Walk through Traditional Village
  • Riverdance Lodge
    • River Cruises
    • Hiking Tours
    • Biking Tours
    • Village Tours
    • Game Drives
    • Bush Spa and Yoga
  • Ndhovu Safari Lodge
    • Mahango Park
    • Buffalo Park
    • Okavango Bootssafari
    • Hausbootssafari
    • Angeltour
    • Dorfwanderung

Empfohlene Dauer für den Etosha Nationalpark:
3-4 Nächte

.

11. STOPP: ETOSHA NATIONALPARK

Bwabwata Nationalpark → Etosha Nationalpark = ca. 700km – 7:30h

Der letzte Stopp auf unserer Namibia Selbstfahrer Route war der größte Nationalpark des Landes: Der Etosha Nationalpark. Wir hatten eine weite Strecke zu bewältigen und kamen so kurz vor Sonnenuntergang im Halali Camp an.

Auf dem Weg ins Camp wartete jedoch noch ein echtes Highlight auf uns, womit wir an diesem Abend nicht gerechnet hatten: Eine Löwenfamilie hatte zuvor ein Zebra erlegt und war gerade dabei ihre Bäuche zu füllen. Es war so faszinierend Löwen in freier Wildbahn zu sehen und ihr natürliches Verhalten zu beobachten. Da waren wir wohl zur richtigen Zeit, am richtigen Ort!

Namibia Selbstfahrer Route

Am Campingplatz angekommen, bauten wir unser Zelt auf, aßen zu Abend und machten dann zu Fuß einen Abstecher zum nahelegenden Wasserloch. Wir warteten und warteten – und es kam niemand! Von zwei anderen Reisenden haben wir erfahren, dass es in den letzten beiden Tagen viel in der Region geregnet hatte und dass die Tiere nun nicht mehr auf die Wasserlöcher angewiesen sind. Noch wenige Tage zuvor konnte man hier ganze Elefantenherden und Nashörner beim Baden beobachten. Schade! Aber so ist das, wenn man in der Regenzeit reist. Generell haben wir an allen Wasserlöchern, die wir besucht hatten, selten ein Tier gesehen. Was aber nicht heißt, dass man keine Tiere sieht! Meist treiben die Tiere so umher und die Suche dauert meist einfach länger.

Die beiden Reisenden aus Südafrika hatten außerdem ein ultraviolettes Nachtlicht dabei, womit Skorpione sichtbar werden. Total verrückt und auch erschreckend, wie viele Skorpione sich zwischen den Felsen befinden. Tagsüber sind wir bisher zum Glück mit keinem Skorpion in Kontakt gekommen.

Namibia Selbstfahrer Route
Namibia Packliste

Am nächsten Tag wechselten wir unser Camp und fuhren auf eigene Faust durch den Nationalpark. Die meisten Tiere hatten kürzlich Nachwuchs bekommen und die liefen teilweise total tollpatschig und unbeholfen umher. Einfach süß!

Im Etosha Nationalpark haben wir mit Abstand die größten Herden gesehen. Vor allem Zebras und Antilopen waren weit verbreitet, aber auch Giraffen und Elefanten bekam man regelmäßig zu sehen.

Von den „Big 5“ haben wir am Ende unserer Reise „nur“ drei gesehen: Elefant, Löwe und Leopard. Der Anblick von Nashörnern und Büffel blieb uns leider verwehrt. Das gibt uns immerhin einen Grund nach Namibia irgendwann zurückzukehren 🙂

Namibia Selbstfahrer Route

Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten im Etosha Nationalpark

Alle Campsites und Lodges im und außerhalb des Etosha Nationalparks bieten Game Drives (35 EUR/Person) und meist auch Night Drives (40 EUR/Person) an.

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